Ausbildung & Karriere

Wir beschäftigen Pflegefachkräfte, außerdem Pflegeassistenten/-assistentinnen, Altenpflegehelfer/-innen und Betreuungskräfte. Es gibt viele Wege, um Teil des Maier-Teams zu werden – Sie müssen nicht unbedingt mit einem eindeutig festgelegten beruflichen Profil zu uns kommen!

Wir bieten Schnupper-Praktika an und sind ein ambitionierter Ausbildungsbetrieb; und wir setzen uns aktiv dafür ein, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Fähigkeiten ausbauen, sich weiterbilden, qualifizieren und spezialisieren können.

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Ausbildung zur Pflegekraft

Wir freuen uns über Bewerbungen für eine Ausbildung in der Altenpflege bzw. als Pflegefachkraft. Trotz der überschaubaren Größe unserer beiden Einrichtungen begleiten wir jedes Jahr etwa fünf Azubis auf ihrem Weg. Die praktische Ausbildung umfasst 2500 Praxisstunden innerhalb von drei Jahren. Interessentinnen und Interessenten müssen einen mittleren Bildungsabschluss – nach der Realschule oder einer gleichwertigen 10-jährigen Schulausbildung oder nach einer erfolgreichen vorherigen Berufsausbildung – nachweisen. Häufig sind unter unseren Auszubildenden auch Quereinsteiger.

Über Anfragen von Schülern und interessierten Menschen jeden Alters freuen wir uns: Wir bieten regelmäßig und gern die Möglichkeit zu kurzen oder längeren Praktika bei uns, die die Entscheidung zum Berufseinstieg oder Quereinstieg erleichtern. Auch die Praxiszeit im Rahmen einer Qualifizierung zum Alltagsbegleiter nach § 87b kann bei uns stattfinden.

Ein freiwilliges soziales Jahr können Sie ebenfalls bei uns absolvieren – sprechen Sie uns einfach an.

Ein typischer Werdegang ist der Aufstieg von der Pflegehelferin zur Fachkraft. Wer schon ein Jahr oder mehr als Pflegehelfer bzw. Pflegehelferin in einer Pflegeeinrichtung gearbeitet hat und keinen erlernten Beruf hat oder diesen schon seit längerer Zeit nicht mehr ausübt, profitiert während seiner Ausbildung vom Programm WeGebAU der Bundesagentur für Arbeit und bezieht sein bisheriges Arbeitsentgelt, also den Pflegehelferlohn, in voller Höhe weiter. Nach zwei Jahren Berufserfahrung können Sie sich ebenfalls berufsbegleitend von der Pflegefachkraft zur Pflegedienstleitung weiterqualifizieren. Es gibt verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen, die zum staatlich anerkannten Berufsabschluss führen, und mehrere Möglichkeiten der Förderung. Wir helfen gern weiter!

Ein Altenpfleger bzw. eine Pflegefachkraft kann sich beispielsweise zum Praxisanleiter in der Altenpflege weiterbilden. Praxisanleiter sind für die Auszubildenden am Arbeitsplatz zuständig. Auch Weiterqualifizierungen zur gerontopsychiatrischen Fachkraft, zum Wundexperten oder Hygienebeauftragten sind möglich.

Ein jährlich neu erstellter Fortbildungsplan orientiert sich an den gesetzlichen Anforderungen und ist u.a. abgestimmt auf Wünsche der MitarbeiterInnen. Angeboten werden z.B. als Inhouse-Schulungen: „Erste-Hilfe-Kurse, Pflegedokumentation, Schulungen durch die Apothekerin u.v.m.

Pflegefachkräfte sind examinierte Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger und Krankenschwestern. Sie stärken die Selbständigkeit und die Lebenszufriedenheit der Bewohner, unterstützen sie bei der Körperpflege, bei der Ernährung und der Erhaltung der Mobilität. Sie planen und evaluieren Pflegemaßnahmen und leiten nachgeordnete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei ihren Tätigkeiten an. Außerdem führen Pflegefachkräfte Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung durch und begleiten Ärzte bei ihren Visiten.

Pflegeassistenten und -assistentinnen fördern die Bewohner durch individuelle Pflege, stärken ihre Selbständigkeit und Zufriedenheit. Zu den Aufgaben gehört die Anleitung und Unterstützung der Bewohner bei der Grundpflege, Ernährung und Mobilisierung. Außerdem sind auch die Pflegeassistenten und -assistentinnen mit der Dokumentation über EDV befasst.

Altenpflegehelferinnen und -helfer mit einjähriger Ausbildung haben die gleichen Aufgaben wie Pflegeassistenten. Zusätzlich können sie einzelne behandlungspflegerische Aufgaben übernehmen, beispielsweise Vitalwerte messen oder Insuline spritzen.

Die zusätzlichen Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter nach § 87b SGBXI betreuen, aktivieren und motivieren Bewohner, die dauerhaft in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind. Bei Spaziergängen, beim Spielen und Erzählen bauen sie eine feste Beziehung zum Bewohner auf und stehen ihm als ständiger Ansprechpartner zur Verfügung. Alltagsbegleiter/-innen arbeiten, unter Anleitung der Ergotherapeutin, eng mit den anderen Betreuungs- und Pflegekräften zusammen.